Sarahs-Kochinsel

Frischfood statt Fastfood

Kyra und Lilli

Kyra

Bild 1Oktober 2007  -  Kyra ist ein Rhodesian Ridgeback und wurde am 4. August 2007 geboren. Nachdem unsere alte Hundedame June den letzten Herbst laut Tierarzt Bild 2nicht hätte überleben sollen, war die Panik groß und es musste schnell eine Lösung für 'danach' gefunden werden. Also gingen wir auf die Suche um eine würdige Nachfolgerin für unsere June zu finden, die inzwischen über 11 Jahre alt ist. Es war nicht ganz einfach, denn es sollte auf keinen Fall ein kleiner Hund sein, er sollte kurze Haare haben und er sollte vor allem gut mit Kinder umgehen können.

Über Bild 3ein paar Umwege haben wir von einer Züchterin in unserer Nähe gehört, die einen Wurf mit 10 Ridgeback-Welpen hatte. Wir haben natürlich sofort angerufen und darauf hin Christine kennengelernt, die zwar noch einen Welpen zu vergeben hatte, uns aber vorher kennenlernen wollte. Denn schließlich wollte sie wissen, wo es mit ihren kleinen Lieblingen hin geht und in welche Hände sie kommen.

So kam es zu unserer ersten Begegnung mit einem Rhodesian Ridgeback bzw. mit insgesamt 12 RRidgebacks.Bild 5 Spätestens von da an gab es keinen Zweifel mehr daran, das wir die richtige Wahl getroffen hatten. Zum einen was die Züchterin betrifft und zum anderen natürlich die Hundewahl. Allerdings war zu dem Zeitpunkt noch lange nicht sicher, ob wir einen Welpen auch bekommen würden, Bild 8denn Christine hatte durchaus  Ansprüche an die neuen Hundebesitzer. Unter anderem Erfahrung mit Hunden sowie ein geeignetes Umfeld, denn der RRidgeback ist kein Hund für 'Anfänger' und er braucht reichlich Auslauf. Nachdem das und noch ein paar andere Dinge gepasst haben, durften wir uns einen Welpen aussuchen. Bild 7Es sollte ein Weibchen sein und so haben wir uns für 'Spotty' entschieden, der wir dann den Namen Kyra gegeben haben.

Auf Christines Homepage  www.nikando.de  gibt es viele tolle Bilder und Informationen zu diesem Wurf.

 

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Lilli
Bild 4Oktober 2009  -  Inzwischen hat Kyra den zweiten Geburtstag gefeiert und ist nun ein richtig ausgewachsener RRidgeback. Es ist viel passiert in dieser Zeit, unter anderen hat uns June im Mai 2009 verlassen. Sie war sehr krank und musste leider eingeschläfert werden. Wir waren alle sehr traurig, aber wir wussten auch das June bei uns ihre schönsten Jahre hatte – und Kyra hatte sie mindestens zwei davon zu verdanken.
                                                        Sie wurde 13 Jahre alt.

LilliAber das (Hunde)-Leben geht ja weiter und so steht Kyra ihrer nächsten großen Herausforderung bevor und die scheint es in sich zu haben. Vor kurzem haben wir Lilli geholt - ein winzig kleines, schwarz-weißes Maikätzchen, das mit seinen 10 Wochen schon mächtig die Krallen zeigen kann. Ob Kyra mit Katzen kann wussten wir nicht, Lilliwir wussten nur das sie wohl jeder Katze hinterher laufen würde wenn sie nicht an der Leine wäre. Aber wie ist es mit einer kleinen, eigenen im gleichen Revier?

Der erste Kontakt war somit natürlich besonders spannend, jagen die Beiden gleich durchs Haus, gibt es das erwartete Chaos oder fallen sie übereinander her? Die Überraschung war groß, denn es war irgendwie gar nichts von Allem. AlLillis Kyra Lilli sah hat sie angefangen zu fiepen und zu winseln und hat mächtig den Schwanz eingezogen. Lilli dagegen hat alles hochgestellt was Katzenhaare und -Krallen zu bieten haben, sie hat gefaucht wie eine Große und den größten Katzenbuckel gemacht, den ein 10 Wochen altes Kätzchen machen kann. Beide waren zwar voneinander getrennt aber wir waren nicht sicher wer jetzt die größere Angst vor Lillidem Anderen hatte – Lilli oder Kyra? Aber es hilft ja nichts, da wir dieses süße, kleine Fellknäuel unbedingt behalten wollen, müssen Lilli und Kyra am Miteinander noch deutlich arbeiten. Aber das Eine oder Andere regelt sich fast von selbst, am dritten Tag darf sich Kyra bereits auf eine kurze Distanz Lilli nähern, allerdings immer noch mit reichlich Respekt vor dem fremden Wesen. LilliNoch viel wichtiger ist ihr aber unsere Nähe, so als ob sie sicher sein will, das ihr auch ja nichts passiert und das man sie jetzt nicht vernachlässigt.

Eine Woche ist vorbei und die Beiden kommen sich immer näher. Zwar noch sehr vorsichtig, aber schon deutlich mutiger – vor allem Lilli. Neugierig wie Katzen nun mal sind ist so ein großes, braunes Etwas irgendwie doch ganz interessant – auch wenn man dabei anfangs noch ein wenig die LilliHaare aufstellen muss. Begegnen sich Beide, geht Lilli noch sehr langsam und vorsichtig an Kyra vorbei, nicht ohne dabei auf jede Bewegung zu achten. Kyra sitzt dann ganz ruhig da und  sieht einfach weg, in dem Glauben ´wenn ich sie nicht sehe, dann sieht sie mich ja auch nicht...´, und  da das anscheinend ganz gut funktioniert, werden die Abstände immer kleiner.

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LilliAber auch Kyras Neugier ist groß und sie traut sich langsam immer näher an Lilli um sie zu beschnuppern. Anfangs bekommt sie von Lilli zwar immer wieder mal eins mit der kleinen Pfote auf die Nase weil sie recht grob ist, aber das hat Kyra schnell raus und wird vorsichtiger. Nachdem sie dann noch festgestellt hat, das Lilli ihr auch das Futter nicht weg frisst ist die Zurückhaltung fast verflogen.
LilliEs ist Oktober und Kyra hat Lilli inzwischen voll akzeptiert. Auch für Lilli ist es völlig normal sich in Kyras Korb für das eine oder andere Schläfchen zu legen – ist schließlich schon vorgewärmt und anscheinend auch sehr bequem. Kyra ist das zwar manchmal nicht ganz geheuer, macht dann aber trotzdem keine Anstalten Lilli zu vertreiben, sie legt sich dann lieber etwas unbequemer hin, damit Lilli genug Platz hat. Berührungsängste gibt es somit keine mehr, ganz im Gegenteil. Lilli

Wenn sich beide sehen und begrüßen, ist Lilli danach oft ganz nass und sieht recht zerrupft aus weil Kyra mit ihrer Zunge ein paarmal darüber gefahren ist. Aber Lilli lässt das mit sich machen und legt sich dabei auch noch auf den Rücken. Auch nachts gibt es keine Verfolgungsjagden mehr. LilliSo wie es aussieht ist der Friede im Haus wieder hergestellt und die Rollen verteilt. Kyra ist Chef im Haus – so glaubt sie zumindest – und Lilli hat die Hosen an.


 Mal sehen wie das ab dem Frühjahr aussieht, wenn Lilli auch nach Draußen darf . . .

Lilli

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Sommer 2010
 steht kurz bevor, und Lilli erkundet bereits intensiv ihre neue Umgebung. Lilli 2010Anfang März hat sie den ersten Schritt ins Freie gewagt. Zuerst nur sehr zögerlich, denn es war noch sehr kalt, weshalb der Aufenthalt draussen vorerst auch nur von kurzer Dauer war. Aber dann wurde es wärmer und die neue Freiheit immer reizvoller, so das es jeden Tag später wurde bis Lilli wieder nach Hause kam. 

Inzwischen ist Lilli ein Jahr alt, aber von den Strapazen in der neuen Welt muß sie sich trotzdem regelrecht erholen, so das nicht vor 10h morgens aufgestanden wird. Der Tag beginnt am Freßnapf und gleich danach wird auch schon kräftig miaut bis Frauchen oder Herrchen die Tür nach draußen öffnet. Kaum in Freiheit ist Lilli fast den ganzen Tag nicht mehr gesehen. War anfangs noch der eigene Garten interessant, so sind es jetzt ausgedehnte Touren um die Häuser.

Es ist noch nicht lange her, da kam ein rot-weiss-gefleckter Besucher, der auch nicht viel älter war als Lilli selbst. Es war Tiger vom Nachbargarten. Beide saßen im Baum und haben sich angeglüht. Zum Glück hat das Kyra nicht gesehen, nicht auszudenken wenn der Verehrer vor Schreck nie wieder kommen würde. Aber Lilli weiss bereits wo sie ihren neuen Freund findet und kennt sich auch in seinem Garten schon ganz gut aus.
Lilli und Kyra 2010Aber im eigenen Garten fühlt man sich doch am wohlsten, vor allem weil 'die große dicke Katze, die mich nicht versteht immer versucht mich zu beschützen sobald eine andere Katze durch unseren Garten will.' Da kann man dann ganz ungestört alle Pfoten von sich strecken und sich die Sonne aufs Fell brennen lassen.

Nach so einem langen und anstrengenden Tag geht es abends dann schließlich nach Hause. Bis jetzt klappt es noch ganz gut, sobald es dunkel wird steht Lilli entweder schon vor der Tür oder sie kommt schnell angerannt, sobald man sie ruft. Dann hört man ihr Glöckchen klingeln und schnell werden alle - inklusive Kyra - begrüßt und Lilli miaut und erzählt was den Tag alles spannendes passiert ist. Das Halsband wird dabei auch gleich abgenommen so das Lilli weiss, das es heute nicht mehr nach draussen geht.

So viel Abenteuer macht natürlich hungrig und deshalb geht es auch gleich weiter zum Freßnapf.  Jetzt nur noch ausgiebig saubermachen und dann schnell zum Schlafplatz - ein aufregender Katzentag geht zu Ende . . .

 

. . .  und der Sommer fängt erst an.

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Sommer 2011

. . . es hat nicht lange gedauert und der Winterspeck war komplett verschwunden. Lilli ist über die kalte Jahreszeit ein richtiges Pummelchen geworden bevor sie im Frühjahr den ersten Schritt nach Draussen machte.
Etwa vier Wochen später war vom Winterspeck allerdings nichts mehr zu sehen - sie ist jetzt schmal und zierlich. Kein Wunder auch, denn sie ist fast den ganzen Tag draussen unterwegs. LilliAb und zu kommt sie kurz rein, schnell an den Freßnapf um dann auch gleich wieder raus zu gehen.
Kyra reagiert kaum noch darauf, denn so schnell wie Lilli kommt, geht sie auch wieder. Erst wenn es dunkel wird, darf Lilli nicht mehr nach draussen und sobald das Halsband abgenommen wird wissen Lilli und Kyra das es Zeit ist Schlafen zu gehen . . . .

Der erste Sommer, den Lilli hinter sich hat war sehr spannend und abwechslungsreich. Nicht nur einmal war Lilli auf Mäusejagd, teilweise kam sie mit den kleinen Nager fast täglich an und hat so lange mit ihnen gespielt, bis die Mäuschen schließlich nicht mehr spielen konnten. Viel interessanter allerdings waren die Libellen, die dann danach kamen - denn Familie Maus war aus unserem Garten anscheinend ausgezogen. Ab und zu hat sie leider auch ein Vögelchen mitgebracht, das nicht schnell genug wegfliegen konnte, aber das war zum Glück die Ausnahme.

Lilli hat sich sehr an den Ausgang gewöhnt und verbringt im Sommer auch die meiste Zeit des Tages draussen. Allerdings ist sie mit dem Wetter durchaus wählerisch, denn wenn es regnet oder zu kalt ist, Lillikann es bis zum Nachmittag dauern bevor sie den ersten Schritt ins Freie macht. Allerdings kommt es auch vor das sie sich den ganzen Tag nicht von ihrem Schlafplatz bewegt - dann ist das Wetter aber auch entsprechend schlecht. Bei schönem Wetter ist sie andererseits  aber bereits um 5h morgens munter und will nach draussen. Wozu brauchen wir eigentlich eine Wetterstation?

Ab Mitte Ende Oktober nehmen die Aktivitäten draussen deutlich ab, die Futteraufnahme dafür deutlich zu. Irgendwie scheint Lilli zu merken, das sich die Jahreszeit ändert. Sie will dann oft gar nicht raus und es dauert teilweise Tage bevor sie einen Schritt ins Freie wagt. Auch im Winter sind es fast ausschliesslich die schönen Tage, die es für kurze Zeit nach draussen geht, wobei es dann egal ist ob Schnee liegt oder nicht. Das ist dann wieder die Zeit um sich den Winterspeck anzufressen.

Lilli

Aber jetzt ist erst einmal Sommer und an die kalte Jahreszeit denkt im Moment noch niemand. Auch Familie Maus ist wieder da . . .

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chef ray