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| Gesundheitsinfo: Januar |
Cistus incanus ssp tauricus: Natürlich gegen die Grippe
Die Cistuspflanze (Zistrose) ist auf dem besten Weg
sich einen Spitzenplatz unter den immunstärkenden Helfern aus der Natur
zu erobern. Jüngere Studien haben das vergessene Heilvermögen dieser
Pflanze wieder ans Licht gebracht.
Wie in der Antike wirkt Cistus auch heute aufgrund seiner keimtötenden
Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt. Der einzige
Unterschied ist, dass seine Wirkweisen inzwischen durch moderne
Untersuchungsmethoden belegt worden sind.
Der therapeutische Nutzen von Cistus ist auf die Polyphenole
zurückzuführen die in der Pharmazie seit langem als Bakterizide
Verwendung finden. Cistus incanus ist die phenolhaltigste Pflanze
Europas. Die Forschung hat zahlreiche traditionelle Anwendungen der
Cistuspflanze bestätigt: Sie stärkt das Immunsystem, hält Viren,
Bakterien und Pilze in Schach hilft bei Entzündungen im Hals-, Nasen-
und Rachenraum, saniert Magen und Darm, heilt Haut und Schleimhaut,
lindert Juckreiz und Neurodermitis und Zahnärzte verzeichnen eine
wirkungsvolle Karies- und Parodontoseprophylaxe.
Es klingt unglaublich, aber bei einem Versuch mit Zellkulturen konnte
der Extrakt der Zistrose die Infektion von Zellen mit Grippeviren zum
überwiegenden Teil verhindern, d.h. die Viren konnten nicht mehr in die
Zellen eindringen und die Virenvermehrung wurde deutlich blockiert.
„Der Pflanzenextrakt kleistert die Viruspartikel gewissermaßen
zu, sie verklumpen und können so nicht in die Zellen eindringen“,
Verantwortlich für die Virus-Falle sind die Polyphenole, Substanzen, die
im Pflanzenreich als antimikrobielle Gerbstoffe und als
Lichtschutzfaktoren weit verbreitet sind. Die Wissenschaftler des
Lefo-Instituts entdeckten, dass im Cistus-Kraut eine ganz besonders
wirksame Kombination von Antioxidanzien enthalten ist: Schon ein
Schnapsgläschen des konzentrierten Tees hat die gleiche Wirkung wie eine
Tagesdosis an Vitamin C (als Ascorbinsäure). Doch die Zistrose kann noch
viel mehr. Prof. Claus Peter Siegers von der Universität Lübeck bewies:
ein konzentrierter Sud aus „Cistus incanus“ entgiftet den Körper von
giftigen Schwermetallen wie von Zigarettenrauch, Zahnfüllungen und von
Umweltverschmutzung. Dr. Frank Petereit stellte im Rahmen seiner
Doktorarbeit an der Universität Münster fest: „Cistus incanus ssp.
tauricus“ hilft gegen viele Pilzkrankheiten wie den gefährlichen Darm-
und Scheiden-Pilz Candida-albicans. Auch andere schädliche
Mikroorganismen wie Kolibakterien und Heliobacter, Auslöser der
Magenschleimhaut-Entzündung, dämmt Zistrose ein.
Wichtig gerade in heutiger Zeit, denn: Bei Stress und höherer Belastung
durch Umweltgifte gerät das empfindliche Gleichgewicht der nützlichen
Bakterien im Darm schnell durcheinander. Anzeichen dafür sind eine träge
Verdauung, juckende Hautstellen, Lustlosigkeit und Antriebsschwäche.
Hier sorgt der Tee wieder für Ordnung und fördert gleichzeitig die
gesunde Keimbesiedlung.
„Auf den Spuren der Zistrose“ , das ist der Titel eines Buchprospektes
aus Deutschland, in dem auf die Heilwirkung dieser Pflanze aufmerksam
gemacht wird. U.a. in Bezug auf Borreliose, Fibromyalgie, die Haut, zur
Stärkung des Immunsystems und zur Zeckenabwehr.
Quelle: Dr.oec. Falk Guddat u.a